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Die Cala Mondragó liegt im gleichnamigen Naturpark im Südosten Mallorcas, etwa 10 km von Santanyí entfernt. Der Park existiert seit 1992, umfasst rund 766 Hektar und schützt mehr als 70 Vogelarten sowie wiederangesiedelte Mittelmeer-Landschildkröten. Zwei Sandstrände gehören dazu: die eigentliche Cala Mondragó (130 × 60 m) und das größere S'Amarador (230 × 60 m), verbunden durch einen kurzen Felspfad. Beide sind flach abfallend, familienfreundlich und – anders als viele Naturstrände – mit Strandbar, Duschen und sogar rollstuhlgerechtem Zugang ausgestattet.
Direkt am Eingang des Parks steht das Hostal Playa Mondragó, eines der wenigen Hotels innerhalb eines mallorquinischen Naturparks. Pauschalreise-Optionen gibt es ansonsten in Cala d'Or und Portopetro (per Linie 521 saisonal verbunden) sowie Cala Santanyí.
Was die Cala Mondragó besonders macht
Im Frühjahr blüht die Pyramiden-Orchidee, die Riemenzunge und das endemische Limonium majoricum, das es nur auf Mallorca gibt – der Park hat damit einen Frühjahrs-Vorteil, den andere Strände nicht bieten. Fünf leichte Rundwege führen durch Pinienwald, Brackwasser-Torrents und Küste; das Infozentrum an Ses Fonts de n'Alís ist täglich 9 bis 16 Uhr geöffnet.
Tipps für deinen Pauschalurlaub nahe Cala Mondragó
- Vor 11 Uhr da sein: Eine offizielle Studie hat die Bucht im August zwischen 13 und 15 Uhr mit 60 % über Kapazität gemessen. Wer früh kommt, vermeidet das.
- Parkplatz kostet: An beiden offiziellen Parkplätzen (Ses Fonts de n'Alís und Aparcament de S'Amarador) zahlst du 6 € am Tag. Wildes Parken am Straßenrand wird seit Jahren härter geahndet.
- Bus 521 nur in Hochsaison: Wer in der Nebensaison kommt, braucht ein Mietauto – die TIB-Linie zwischen Cala d'Or und Mondragó fährt nur im Sommer.
- Mit Cala Figuera kombinieren: Das Fischerdorf liegt nur 15 Minuten südlich – passt gut als zweite Hälfte eines Tagesausflugs.
- Hostal Playa Mondragó für Naturpark-Schläfer: Wer im Park selbst übernachten will (50 m zum Strand), bucht früh – das Haus ist klein und im Sommer dauerhaft belegt.
- Beste Reisezeit: April bis Anfang Juni – Orchideenblüte, gemäßigte Temperaturen, kaum Überlastung. Wer Vögel beobachten will, kommt im April. September geht auch, dann ist das Wasser noch warm und der Park leerer.